06.02.2018 - 19:30

Spielort: 

TODSCHICK

Deutschland, 2016 | I. Altemeier, R. Hornung | 52 Min | Deutsch

Seit vielen Jahren versprechen uns die Modefirmen saubere und faire Produktionsbedingungen. Bei der Textilproduktion in den Billiglohnländern werden bis heute aber noch nicht einmal grundlegende Menschenrechte eingehalten. ArbeiterInnen sterben für die Mode, ob bei Feuern oder dem Einsturz kompletter Gebäude wie bei der Rana Plaza Katastrophe, wo über 1.200 Menschen umkamen. Können Selbstverpflichtungen der Unternehmen diese Misere beenden oder müssen weltweit wirksame Gesetze her? Einen Schritt in Richtung Wahrung von Menschenrechten hat Frankreich als Vorreiter unternommen, indem es ein Gesetz erlassen hat, das Unternehmen finanziell haftbar macht, wenn sie gegen Menschenrechte entlang der Produktionsketten verstoßen. Das Filmteam begleitet die Rechtsanwältin Marie Laur Guislan nach Bangladesch bei der Beweisaufnahme im Fall des französischen Konzerns AUCHAN, denn in den Trümmern des Rana Plaza Gebäudes wurden auch Markenzeichen von AUCHAN gefunden. Gefilmt wird dabei in maroden Fabriken in denen auch H&M und KIK produzieren lassen, zu Wort kommen Arbeiter*innen und Fabrikbesitzer*innen.

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